Claudia Betz

Heilpraktikerin

 

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Klosterwoche im Kloster Schöntal

  "LEBERWELLNES"

 Antigym- und

basische Vitalstoffwoche

 18.10. bis 22.10.2020

 

es war soooo schön : )

hier findet ihr ein paar Eindrücke

Danke für die wundervollen Tage

 

 

 

 

 

 

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Phytotherapie

 

 


Unter Phytotherapie (griech. phyton = Pflanze, therapeia = Pflege) oder Pflanzenheilkunde versteht man die Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitungen.

Die Phytotherapie ist wohl die älteste Therapieform überhaupt.

Es ist anzunehmen, dass die gesamte Medizin aus der Pflanzenheilkunde hervorgegangen ist. Der erste Arzt dürfte ein Phytotherapeut gewesen sein. Ein Urmensch beobachtete, wie ein Fleischfresser Pflanzen frass und machte sich Gedanken darüber. Wahrscheinlich sah er, dass sich Katzen und Hunde das Erbrechen erleichtern, indem sie Gras fressen. Als es ihm selbst einmal wegen eines verdorbenen Magens schlecht ging, erinnerte er sich an das Gesehene und aß selbst die Pflanzen - vielleicht war die Kamille darunter - wie er es bei den Tieren gesehen hatte. Es ist anzunehmen, dass es ihm danach besserging.Als es einem Mitglied seiner Gruppe aus dem gleichen Grunde schlecht ging,gab er ihm die gleichen Pflanzen zu essen, und auch diesem Patienten dürfte es bessergegangen sein.

In der Regel haben sie keine - oder zumindest wesentlich weniger - unerwünschte Nebenwirkungen als synthetische Medikamente.

Sonderformen der Phytotherapie sind die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) und die Ayurvedische Medizin, die aus Indien stammt und auch in unseren Breiten immer mehr Beachtung findet.

Die Phytotherapie ist wie die Homöopathie eine spezielle Therapierichtung, die neben naturwissenschaftlichen Bewertungsmaßstäben auch vorhandenes Erfahrungsmaterial heranzieht.

Gesicherte Berichte sagen aus, dass bereits vor mehr als 3000 Jahren in China und Indien Krankheiten mit Hilfe von Heilpflanzen behandelt wurden.
Sie wurden in allen Hochkulturen eingesetzt und waren die wichtigsten Heilmittel bis zum Beginn des vorigen Jahrhunderts.

Mit Paracelsus (1493-1541) begann eine Systematisierung der heimischen Heilpflanzenkunde in seinem Werk "Herbarius".
Durch genaue Beobachtung und Beschreibung der Pflanzen und ihrer Wirkungen entwickelte sich die Phytotherapie zu einer Erfahrungswissenschaft, die zunehmend naturwissenschaftlich vorging.

Die Pflanzenheilkunde entwickelte sich nun weiter in der traditionell naturheilkundlichen Richtung.
Einer der Verfechter war Sebastian Kneipp.
Es wurde aber auch in Richtung Phytochemie geforscht.
So konnte z.B. aus dem eingetrockneten Milchsaft des Schlafmohns das Morphin aus dem Opium isoliert werden.
Heute gilt die Pflanzenheilkunde als wertvolle Ergänzung oder Alternative zu chemischen Behandlungen.

Mehr Informationen unter: http://heilpraktiker.de/naturheilkunde/phytotherapie